Liedtexte

Liedtexte

Herbei, o ihr Gläubigen

Herbei, o ihr Gläubigen

  1. Herbei, o ihr Gläubigen,
    fröhlich triumphierend,
    o kommet, o kommet nach Bethlehem!
    Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
    O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
    o lasset uns anbeten den König!
  2. Du König der Ehren,
    Herrscher der Heerscharen
    verschmähst nicht, zu ruhen in Mariens Schoß.
    Gott, wahrer Gott, von Ewigkeit geboren!
    O lasset uns anbeten, …
  3. Kommt, singt dem Herren,
    singt ihr Engelchöre,
    frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
    Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
    O lasset uns anbeten, …
  4. Ja dir, der du bist heute
    Mensch für uns geboren,
    o Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm!
    Dir, Fleisch gewordnes Wort des ew’gen Vaters!
    O lasset uns anbeten, …

Text: Friedrich Heinrich Ranke/Melodie: John Reading

O du fröhliche

O du fröhliche

  1. O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Welt ging verloren,
    Christ ist geboren:
    Freue, freue dich, o Christenheit!
  2. O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Christ ist erschienen,
    uns zu versühnen:
    Freue, freue dich, o Christenheit!
  3. O du fröhliche, o du selige,
    gnadenbringende Weihnachtszeit!
    Himmlische Heere,
    jauchzen dir Ehre:
    Freue, freue dich, o Christenheit!

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet

  1. Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all'!
    Zur Krippen her kommet in Bethlehems Stall.
    Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
    der Vater im Himmel für Freude uns macht.
  2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
    Seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
    in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
    viel schöner und holder, als Englein es sind.
  3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
    Maria und Joseph betrachten es froh.
    Die redlichen Hirten knien betend davor,
    hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.
  4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
    erhebet die Händlein und danket wie sie.
    Stimmt freudig, ihr Kinder - wer sollt' sich nicht freu'n? -
    Stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Text: Christoph von Schmid/Melodie: Johann Abraham Peter Schulz

Kommet ihr Hirten

Kommet ihr Hirten

  1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
    kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
    Christus, der Herr, ist heute geboren,
    den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
    Fürchtet euch nicht!
  2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
    was uns verheißen der himmlische Schall;
    was wir dort finden, lasset uns künden,
    lasset uns preisen in frommen Weisen:
    Halleluja!
  3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut
    Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
    nun soll es werden Friede auf Erden,
    den Menschen allen ein Wohlgefallen:
    Ehre sei Gott!

Text: Karl Riedel/Melodie: Olmütz

Stern über Bethlehem

Stern über Bethlehem

  1. Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
    führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht,
    leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
    Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.
  2. Stern über Bethlehem, nun bleibst du stehn
    und lässt uns alle das Wunder hier sehn,
    das da geschehen, was niemand gedacht,
    Stern über Bethlehem, in dieser Nacht.
  3. Stern über Bethlehem, wir sind am Ziel,
    denn dieser arme Stall birgt doch so viel!
    Du hast uns Hergeführt, wir danken dir.
    Stern über Bethlehem, wir bleiben hier!
  4. Stern über Bethlehem, kehrn wir zurück,
    steht noch dein heller Schein in unserm Blick,
    und was uns froh gemacht, teilen wir aus,
    Stern über Bethlehem, schein auch zu Haus!

Text/Melodie: Alfred Hans Zoller

Ich steh an deiner Krippen hier

Ich steh an deiner krippen hier

  1. Ich steh an deiner Krippen hier,
    o Jesu, du mein Leben;
    ich komme, bring und schenke dir,
    was du mir hast gegeben.
    Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
    Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
    und laß dir’s wohlgefallen.
  2. Da ich noch nicht geboren war,
    da bist du mir geboren
    und hast mich dir zu eigen gar,
    eh ich dich kannt, erkoren.
    Eh ich durch deine Hand gemacht,
    da hast du schon bei dir bedacht,
    wie du mein wolltest werden.
  3. Ich sehe dich mit Freuden an
    und kann mich nicht satt sehen;
    und weil ich nun nichts weiter kann,
    bleib ich anbetend stehen.
    O daß mein Sinn ein Abgrund wär
    und meine Seel ein weites Meer,
    daß ich dich möchte fassen!
  4. 9. Eins aber, hoff ich, wirst du mir,
    mein Heiland, nicht versagen:
    daß ich dich möge für und für
    in, bei und an mir tragen.
    So laß mich doch dein Kripplein sein;
    komm, komm und lege bei mir ein
    dich und all deine Freuden.

Text: Paul Gerhardt/Melodie: Johann Sebastian Bach

Hört der Engel helle Lieder

Hört der Engel helle Lieder

  1. Hört, der Engel helle Lieder
    klingen das weite Feld entlang,
    und die Berge hallen wider
    von des Himmels Lobgesang:
    Gloria in excelsis Deo.
  2. Hirten, warum wird gesungen?
    Sagt mir doch eures Jubels Grund!
    Welch ein Sieg ward denn errungen,
    den uns die Chöre machen kund?
    Gloria in excelsis Deo.
  3. Sie verkünden uns mit Schalle,
    dass der Erlöser nun erschien,
    dankbar singen sie heut alle
    an diesem Fest und grüßen ihn.
    Gloria in excelsis Deo.

Text: Otto Abel/Melodie: Frankreich 18. Jhd.

Stille Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht
Text: Joseph Mohr/Melodie: Franz Xaver Gruber

  1. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Alles schläft, einsam wacht
    nur das traute hoch heilige Paar.
    "Holder Knabe im lockigen Haar,
    schlaf in himmlischer Ruh',
    schlaf in himmlischer Ruh'!"
  2. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Gottes Sohn, o wie lacht
    lieb' aus deinem göttlichen Mund,
    da uns schlägt die rettende Stund':
    Christ in deiner Geburt.
    Christ in deiner Geburt.
  3. Stille Nacht, heilige Nacht,
    Hirten erst kundgemacht!
    durch der Engel Halleluja
    tönt es laut von Ferne und Nah:
    Christ, der Retter ist da!
    Christ, der Retter ist da!

Alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder

  1. Alle Jahre wieder kommt das Christuskind
    Auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.
  2. Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus,
    Geht auf allen Wegen mit uns ein und aus.
  3. Steht auch mir zur Seite still und unerkannt,
    Daß es treu mich leite an der lieben Hand.

Text: Wilhelm Hey/Melodie: Friedrich Silcher