Sa, 27. Jan 2018, 20:00 h - Orestis Kalampalikis und Eva Atmazidou: Gitarrenmusik
Sa, 03. Feb 2018, 20:00 h - Musik aus Jugendjahren
So, 11. Feb 2018, 17:00 h - ZEITklang mit Vernissage GERSHOM
So, 18. Feb 2018, 17:00 h - Künstler der Deutschen Oper: Benefizkonzert
Fr, 23. Feb 2018, 20:00 h - Stephan Krawczyk: Lebensfreu.de

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Fr, 26. Jan 2018, 18:00 h - Taizé-Andacht in St. Christophorus
So, 28. Jan 2018, 17:00 h - Abendgottesdienst
So, 04. Feb 2018, 10:00 h - Gottesdienst mit Taufe
So, 11. Feb 2018, 17:00 h - Zeitklang-Gottesdienst
So, 18. Feb 2018, 10:00 h - Regionalgottesdienst Martin-Luther-Gemeinde
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Umbrüche im Denken
… oder was neu an der Theologie der Reformatoren war

Angelica Dinger

Sola gratia, sola fide, sola scriptura, solus Christus. Allein aus Gnade, allein aus Glaube, allein durch die Schrift, allein Christus. So lautet in Kurzform die reformatorische Botschaft. Die Reformatoren wollten die Kirche erneuern. Im späten Mittelalter gab es verschiedene Bewegungen, die althergebrachte Traditionen und Denkweisen infrage stellten. Es gab damals eine regelrechte Sehnsucht nach geistiger Erneuerung, nach „frischem Wind“, der jahrhundertealte Traditionen durchweht. Vor allem der Humanismus hat die Reformation mit geprägt.

Dazu kam weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Kirche: Korruption, Vetternwirtschaft und Ausbeutung standen in Widerspruch zur Lehre der Kirche. Anspruch und Wirklichkeit klafften bei Klerikern oft auseinander. Trotz der Kritik gab es aber ein großes Bedürfnis nach kirchlicher Begleitung. Armut und Pest sorgten für eine hohe Sterblichkeitsrate, besonders unter Kindern. Der Tod war stets präsent – und mit ihm die Angst vor dem Jüngsten Gericht und Strafen im Jenseits. Daher hatte man ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt, den sogenannten Ablass. Damit konnte man gegen Geld Schuldenerlass im Jenseits erwerben.

Dagegen wandte sich das sola gratia. Nicht durch Ablass oder Priester, sondern nur durch Gottes Gnade kann es Vergebung der Schuld geben. Das war besonders Martin Luther wichtig. Luther quälte sich mit dem Versuch, gerecht zu sein. Wenn Gottes Gerechtigkeit sich im Jüngsten Gericht durchsetzt, so war Luther überzeugt, kann kaum ein Mensch bestehen. Denn wer kann schon seine Feinde lieben und den hohen Ansprüchen der Bibel genügen? Die Gerechtigkeit Gottes bedeutet, so dachte man viele hundert Jahre, dass alle das erhalten, was ihnen zusteht.

Dieses Verständnis wurde durch das sola fide erweitert. Was, wenn Gerechtigkeit nicht nur bedeutet, gerecht zu richten, sondern auch, gerecht zu machen? Martin Luther fand ein neues Verständnis der Gerechtigkeit Gottes bei Paulus, vor allem im Brief an die Galater und an die Römer. Dort steht: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht. (…) Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; Wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Röm 1,16-17). Im Glauben an die Gnade Gottes entsteht die Gerechtigkeit. Sie ist nichts, vor dem man Angst haben muss. Man muss nicht durch gute Werke gerecht werden, sondern die Gerechtigkeit im Glauben ermöglicht es erst, gerecht zu leben.

Diese Lehre rief harsche Kritik der Kirche hervor, denn durch sie wurde das Geschäft mit dem Ablass überflüssig. Dagegen argumentierten die Reformatoren mit dem sola scriptura. Nicht die Priester und Bischöfe, ja nicht einmal der Papst oder Konzile können entscheiden, was die wahre christliche Lehre ist. Allein die Schrift soll Maßstab dafür sein. Jeder soll selbst in der Bibel lesen. Es ist die Beziehung zu Christus, die für das Heil wichtig ist, nicht die Vermittlung der Kirche. Es braucht keinen Mittelsmann zwischen dem Menschen und Gott. Es braucht solus Christus.

Diese theologischen Lehren stellten die Welt auf den Kopf. Der einzelne Mensch stand nun im Mittelpunkt. Er musste nicht mehr in der Angst leben, stets durch gute Werke gerecht zu werden. Er konnte auf den Glauben und die Gnade Gottes vertrauen. Diesen neuen Zustand beschrieb Martin Luther als Freiheit von Sünde und Angst. Als Freiheit eines Christenmenschen.

nikodemusmagazin dez17

Geflügeltes

Nikodemus Magazin Dezember 2017 bis Februar 2018

Zum Jahreswechsel suchte sich unser Redaktionsteam ein leichteres Thema aus: Geflügeltes. Die Assoziationen reichen vom Symbolischen - den Engeln - bis hin zum Konkreten: Reisen im Flieger und die Geschichte unseres hochgeschätzten Konzertflügels, der die KulturKirche Nikodemus im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt.

Sie können die aktuelle Ausgabe hier (PDF,5.3MB) herunterladen

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Kinder- und Babytrödel

Am Samstag, 17. Februar 2018 gibt es wieder unseren Kinder- und Babytrödel von 11 bis 18 Uhr.

Dazu suchen wir Kleidung für Babys von 0 und Kindern bis 14 Jahre sowie Spielwaren, Bücher und jegliches Zubehör rund ums Kind.

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