Sa, 25. Mai 2019, 20:00 h - Anna Margolina
So, 26. Mai 2019, 18:00 h - Riven in Time
Sa, 08. Jun 2019, 18:00 h - Huijing Han - Die kompletten Chopin Walzer
Mo, 10. Jun 2019, 19:00 h - Trimpert & Moritz - Liederabend
Fr, 14. Jun 2019, 20:00 h - 48h Neukölln in Nikodemus

Alle Veranstaltungen
So, 26. Mai 2019, 17:00 h - Abendgottesdienst mit Abendmahl
Do, 30. Mai 2019, 10:00 h - Gottesdienst
Fr, 31. Mai 2019, 18:00 h - Taizéandacht
So, 02. Jun 2019, 17:00 h - Abendgottesdienst
So, 09. Jun 2019, 10:00 h - Gottesdienst mit Jubelkonfirmation
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Umbrüche im Denken
… oder was neu an der Theologie der Reformatoren war

Angelica Dinger

Sola gratia, sola fide, sola scriptura, solus Christus. Allein aus Gnade, allein aus Glaube, allein durch die Schrift, allein Christus. So lautet in Kurzform die reformatorische Botschaft. Die Reformatoren wollten die Kirche erneuern. Im späten Mittelalter gab es verschiedene Bewegungen, die althergebrachte Traditionen und Denkweisen infrage stellten. Es gab damals eine regelrechte Sehnsucht nach geistiger Erneuerung, nach „frischem Wind“, der jahrhundertealte Traditionen durchweht. Vor allem der Humanismus hat die Reformation mit geprägt.

Dazu kam weitverbreitete Unzufriedenheit mit der Kirche: Korruption, Vetternwirtschaft und Ausbeutung standen in Widerspruch zur Lehre der Kirche. Anspruch und Wirklichkeit klafften bei Klerikern oft auseinander. Trotz der Kritik gab es aber ein großes Bedürfnis nach kirchlicher Begleitung. Armut und Pest sorgten für eine hohe Sterblichkeitsrate, besonders unter Kindern. Der Tod war stets präsent – und mit ihm die Angst vor dem Jüngsten Gericht und Strafen im Jenseits. Daher hatte man ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt, den sogenannten Ablass. Damit konnte man gegen Geld Schuldenerlass im Jenseits erwerben.

Dagegen wandte sich das sola gratia. Nicht durch Ablass oder Priester, sondern nur durch Gottes Gnade kann es Vergebung der Schuld geben. Das war besonders Martin Luther wichtig. Luther quälte sich mit dem Versuch, gerecht zu sein. Wenn Gottes Gerechtigkeit sich im Jüngsten Gericht durchsetzt, so war Luther überzeugt, kann kaum ein Mensch bestehen. Denn wer kann schon seine Feinde lieben und den hohen Ansprüchen der Bibel genügen? Die Gerechtigkeit Gottes bedeutet, so dachte man viele hundert Jahre, dass alle das erhalten, was ihnen zusteht.

Dieses Verständnis wurde durch das sola fide erweitert. Was, wenn Gerechtigkeit nicht nur bedeutet, gerecht zu richten, sondern auch, gerecht zu machen? Martin Luther fand ein neues Verständnis der Gerechtigkeit Gottes bei Paulus, vor allem im Brief an die Galater und an die Römer. Dort steht: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht. (…) Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; Wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Röm 1,16-17). Im Glauben an die Gnade Gottes entsteht die Gerechtigkeit. Sie ist nichts, vor dem man Angst haben muss. Man muss nicht durch gute Werke gerecht werden, sondern die Gerechtigkeit im Glauben ermöglicht es erst, gerecht zu leben.

Diese Lehre rief harsche Kritik der Kirche hervor, denn durch sie wurde das Geschäft mit dem Ablass überflüssig. Dagegen argumentierten die Reformatoren mit dem sola scriptura. Nicht die Priester und Bischöfe, ja nicht einmal der Papst oder Konzile können entscheiden, was die wahre christliche Lehre ist. Allein die Schrift soll Maßstab dafür sein. Jeder soll selbst in der Bibel lesen. Es ist die Beziehung zu Christus, die für das Heil wichtig ist, nicht die Vermittlung der Kirche. Es braucht keinen Mittelsmann zwischen dem Menschen und Gott. Es braucht solus Christus.

Diese theologischen Lehren stellten die Welt auf den Kopf. Der einzelne Mensch stand nun im Mittelpunkt. Er musste nicht mehr in der Angst leben, stets durch gute Werke gerecht zu werden. Er konnte auf den Glauben und die Gnade Gottes vertrauen. Diesen neuen Zustand beschrieb Martin Luther als Freiheit von Sünde und Angst. Als Freiheit eines Christenmenschen.

Tagesausflug nach Waren an der Müritz

Ablauf:

  • 7.30 h Treffpunkt in der Pannierstraße/Framstraße
  • 7.45 h Abfahrt im Komfortreisebus
  • Während der Fahrt Unterhaltsames und Informatives und ein reichhaltiges hausgemachtes Lunchpaket
  • Historische Stadtführung /Rallye
    (für Gehbehinderte alternativ: Fahrt mit der Tschu-Tschu-Bahn)
  • Freizeit zur eigenen Gestaltung
  • Drei-Seen- und Kanalfahrt mit einem nostalgischen Dampf- und Salonschiff
  • Einblicke in die Natur sowie in einen Teil der Gewässer der Mecklenburgischen Seenplatte
  • Fakultativ Brauhausführung mit Bierverkostung à 6 EUR extra
  • Spanferkelessen (mit Brot, Sauerkraus, Erbspüree, Serviettenknödel, Kartoffeln und einem Nachtisch)

Teilnahmebeitrag für die oben beschriebenen Leistungen 49 EUR, Kinder zahlen die Hälfte.

Anmeldung und Bezahlung im Gemeindebüro zu den Öffnungszeiten bei Frau Rother, Tel. 6242554.

nikodemusmagazin juni 2019

Eiszeit

Nikodemus Magazin Juni - August  2019

Als wir den Titel 'Eiszeit' wählten dachten wir eher an einen bevorstehenden heißen Sommer voller Speiseeis und nicht an anhaltend kaltes Wetter. Der Klimawandel zieht sich durch die Themen des Magazins, doch auch die Infos über Eisdielen in Nord-Neukölln werden sicher dem einen oder der anderen von Nutzen sein.
Ganz zu schweigen von den Veranstaltungstipps und vielem anderen mehr ....

Sie können die aktuelle Ausgabe(ca.5,8 MB) hier herunterladen

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Veranstaltungen

Sa, 25. Mai 2019, 20:00 h - Anna Margolina
So, 26. Mai 2019, 18:00 h - Riven in Time
Sa, 08. Jun 2019, 18:00 h - Huijing Han - Die kompletten Chopin Walzer
Mo, 10. Jun 2019, 19:00 h - Trimpert & Moritz - Liederabend
Fr, 14. Jun 2019, 20:00 h - 48h Neukölln in Nikodemus

Gottesdienste

So, 26. Mai 2019, 17:00 h - Abendgottesdienst mit Abendmahl
Do, 30. Mai 2019, 10:00 h - Gottesdienst
Fr, 31. Mai 2019, 18:00 h - Taizéandacht
So, 02. Jun 2019, 17:00 h - Abendgottesdienst
So, 09. Jun 2019, 10:00 h - Gottesdienst mit Jubelkonfirmation

kirchturm grafik

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art.kulturkirche-nikodemus.berlin

 

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